Der Sportleranlass - Gemächlich durch den Alpstein

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, liäbi Legendä!

Am 6. Juni unserer Zeitrechnung versammelte sich die Bruderschaft der Forti-Legends zu einer weiteren grossen Unternehmung. Diesmal hiess das Motto: Berge bezwingen, Bier in Strömen fliessen lassen und dem brüderlichkulturellen Austausch freien Lauf lassen. Der Alpstein sollte erzittern – und er hat es getan.

Die Versammlung und der Aufbruch

Pünktlich trafen die Legendä von Gossow vor der FH ein. Alle? Nei, el Präsident fehlte mal wieder – wir erinnern uns ans Openair St.Gallen MeetUp 2025. Die verbleibende Truppe liess sich davon nicht beirren. Mit Vollgas ging es Richtung Wasserauen. Als kultureller Auftakt wurde JBG (jung, brutal, gutaussehend) durch den Wagen gejagt und die Chronik von Felix Blume ordentlich zitiert. Testosteron-geladen, kulturell bereichert und bestens gelaunt startete der sportliche Teil der Mission: der Aufstieg zum Seealpsee.

Legendenauto 1 ohne Navigationshilfe
Legendenauto 2 mit Navigationshilfe, einer Karte des Ziels

Am Juwel des Alpsteins

Kaum wurde der Weg steiler, stand man auch schon vor dem legendären See – dem Juwel des Ostschweizer Alpsteins, dem Seealpsee™, dessen Anblick allein schon jede Anstrengung vergessen lässt. Ein kurzer, erfrischender Schwumm später, gefolgt von einer Ladung flüssigen Hopfensafts, umrundete die Gruppe den See. Danach hiess es: Grosser Tisch sichern und den Zvieri der Giganten bestellen. Fischchnusperli, Bärlauchspätzli, Würste und Bier in Mengen, die man normalerweise nur aus Erzählungen kennt, landeten auf dem Tisch. Die Stimmung war von Anfang an auf Eskalation gestellt.

Erfolgreicher Aufstieg

Die grossen Schlachten

Neben dem Essen wurde auch auf anderer Ebene gekämpft. Im Jass und vor allem in der Bieberbande entbrannten richtige Gemetzel. Taktische Bündnisse, gezielte Provokationen und gnadenloser Wettbewerb – alles wurde eingesetzt. Am Ende hiess der unangefochtene Meister der Bieberbande: il finanziere. Ein Titel, der ihm an diesem Tag niemand streitig machen konnte.

Möge der Bessere gewinnen

Plötzlich wurde uns bewusst, wie spät es schon war. Die angekündigte Überraschung liess sich aber nur einlösen, wenn man schnell wieder im Tal war. Die Legendä liessen sich nicht zweimal bitten. Der Abstieg wurde im Eiltempo absolviert, die Autos wurden gestürmt als gäbe es etwas Gratis und mit Vollgas ging es zum nächsten Schauplatz.

Aufbruch ins Tal

Der Adrenalinschub

Am Jakobshorn angekommen, wurde in letzter Minute noch ein Rodel-Kontingent ergattert. Was folgte, war ein inoffizieller Geschwindigkeitswettbewerb der besonderen Art. Mit beeindruckender Vorstellung und klarem Vorsprung ging der Tagessieg an Fabian Frauenknecht. Die Stimmkung war heiss, das Adrenalin pulsierte – genau so, wie es sich für einen echten Sportleranlass gehört. Das Einzige was nicht voller Euphorie heiss lief, waren die Bremsen der Rodelschlitten, wer hätte es gedacht.

Nichts für schwache Nerven

Die kulturelle Landung in Teufen

Nach dem Rodel-High folgte der Sonnenuntergangs-Genuss und die Fahrt nach Teufen. Die Autos wurden in der Nähe der Kulturbeiz Ilge abgestellt. Dort wartete das Nachtessen – der offizielle Übergang in die dritte Halbzeit. Die Meute war bereit für den Rest des Abends: gutes Essen, tiefere Gespräche und ..... für Lars, ab do lohni dini ferdere fertig dichte


In diesem Sinne – bleibt in Bewegung, bleibt legendär.

Euer Wortschmied & Finanzier
LN & DM